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Die Instrumente – Klang erleben pur

Die zur Klangbehandlung verwendeten Instrumente gehören zur Familie der Monochorde. Sie sind aus edlen Tonhölzern gefertigte obertonreiche Klangkörper, die sich durch Ästhetik und beeindruckende Klangfülle auszeichnen. Ihre Wurzeln reichen bis in die Antike zurück, gleichzeitig sind sie auch im klinischen Alltag erprobt.

Bei der Klangbehandlung stehen Sie im Zentrum der Aufmerksamkeit: Alle Instrumente werden für Sie exklusiv gespielt.

Sie haben die Wahl, ob Sie dem Klang des Monochords hörend folgen möchten oder sich auf die Klangliege legen, um einen einhüllenden Klangteppich mit dem ganzen Körper zu erleben. Genießen Sie abschließend die Körpertambura, die, auf den Oberkörper oder Rücken gelegt, mit ihrer sehr feinen Vibration angenehm entspannend und zugleich stimulierend wirken kann.


Die Familie der Monochorde

Das Monochord, wörtlich aus dem Griechischen übersetzt „Einsaiter“, lässt sich bis zur Antike, bis zu Phythagoras zurückverfolgen.

Durch eine bestimmte Spielweise des Monochords ist ein Erleben von anhaltenden Schwingungen möglich, die eine feine Klanghülle und einen Klangteppich von großer Leichtigkeit erzeugen. Es kommt zum Zusammenklang des immer gleichen Tones, über den sich die Obertöne wie ein Orchester erheben.

Das Hören seines Klangs löst Gefühle, Körperempfindungen, Gedanken und Bilder auf eine sanfte Art und Weise aus. Er ruft bei manchen auch einen schwerelosen Schwebezustand hervor, der mit Gefühlen wie Sicherheit und Geborgenheit, sowie Getragen- und Aufgehobensein assoziiert wird.

Die Klangliege ist eine Weiterentwicklung des Monochords, ein schönes, anatomisch geformtes Liegemonochord. Die Schwingungen der auf der Unterseite angebrachten 64 Saiten erzeugen einen einhüllenden Klangteppich, den Sie direkt und unmittelbar mit dem ganzen Körper erleben. Die Hörerfahrung des Klanges wird hierbei um die körperliche Übertragung der Vibrationen über die Haut von den Füßen bis zum Kopf und um die Aufnahme des Klanges über die Knochenleitung erweitert und vertieft.

Das Liegen auf dem Resonanzkörper führt zu einem ganzkörperlichen Klangerlebnis, welches Tiefenentspannung, körperlich-seelische Regeneration und das Aufsteigen von Lösungsideen fördern kann.

Der orchestrale Höreindruck der Obertonreihen bietet darüber hinaus auch einen ästhetischen Genuss.

Jüngste Neuentwicklung ist die leichte Körpertambura, die körpergerecht geformt ist und dem Liegenden auf Brust oder Rücken gelegt wird. Durch das Anstreichen der 28 Saiten entsteht eine feine Vibration, die einen einhüllenden Klangraum bildet und eine angenehm entspannende und zugleich stimulierenden Wirkung erzielen kann.

Die Klänge dieses Instruments vermitteln eine heitere Grundatmosphäre. Nach wenigen Minuten des Klangerlebens kann eine beruhigende Tiefenentspannung einsetzen. Gleichzeitig wird durch die hohen Frequenzen die Gehirnrinde angeregt und energetisiert, ein starkes Assoziationspotential wird freigestellt, während sich Herz- und Atemrhythmus regulieren können.

Oftmals wird eine Vertiefung und Befreiung des Atems und eine sanfte Körpersensibilisierung geschildert, ebenso eine Verbesserung von unspezifischen Rückenbeschwerden und Schulter- und Nackenverspannungen.

Nach wenigen Minuten des Klangerlebens setzt oftmals eine Tiefenentspannung, eine Hebung Ihrer Stimmung und eine Anregung von Imaginationsprozessen und Ressourcenaktivierung ein - ohne dass Sie etwas dazu tun müssen.

Die Klänge aller drei Instrumente haben also ein hohes gesundheitsförderndes Potential und können auf allen Ebenen stärkend und stützend wirken. Im Zeitalter der Zunahme von stressbedingten Erkrankungen in Form von psychischen Befindlichkeitsstörungen und körperlichen Verspannungszuständen können die direkt auf den Körper einwirkenden Klänge unmittelbar Linderung verschaffen.